Die Justiz NRW bietet vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten in verschiedensten Funktions- und Fachbereichen. Mit einem Hauptschulabschluss oder der Fachoberschulreife stehen Ihnen zahlreiche Ausbildungsberufe der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen zur Auswahl. Auch als Hochschulabsolventin bzw. Hochschulabsolvent können Sie in einen der spannenden Berufe der Justiz NRW einsteigen. Ganz ohne Schulabschluss oder Berufsausbildung besteht zudem die Möglichkeit, als Justizhelferin bzw. Justizhelfer dafür sorgen, dass die Bürgerinnen und Bürger sich auf die Funktionsfähigkeit der Justizbehörden verlassen können.

Ab sofort ist das Online-Bewerbungsportal für die Ausbildung zur/zum Justizfachangestellten, zum/zur Justizfachwirt/in und zum Dualen Studium zum/zur Rechtspfleger/-in für Sie geöffnet. Bewerben Sie sich jetzt! Auch für weitere interessante und anspruchsvolle Ausbildungs- und Studienplätze sind Bewerbungen - auf dem herkömmlichen Weg - möglich.

Informieren Sie sich zudem über aktuelle Stellenangebote der Justiz Nordrhein-Westfalen!

Neu zu besetzende Stelle

Bei dem Amtsgericht Grevenbroich ist demnächst eine zunächst befristete Stelle Justizhelfer/in der Entgeltgruppe 4 TV-L zu besetzen.                                                      

Die Ausschreibung richtet sich in gleicher Weise an Frauen und Männer. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die berufliche Entwicklung von Frauen. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. In den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Das Land Nordrhein-Westfalen bemüht sich bevorzugt um die Einstellung und Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen. Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen und gleichgestellter behinderter Menschen im Sinne des § 2 Abs. 3 SGB IX sind daher ausdrücklich erwünscht.

Die Ausschreibung wendet sich ausdrücklich auch an Menschen mit Migrationshintergrund. Nach der in der Landesverwaltung verwendeten Definition haben auch diejenigen Menschen einen Migrationshintergrund, die Deutsche im Sinne des Artikels 116 Absatz 1 des Grundgesetzes sind, aber

  1. außerhalb des heutigen Gebietes der Bundesrepublik Deutschland geboren und seit dem 1. Januar 1950 nach Deutschland zugewandert sind oder
  2. bei denen mindestens ein Elternteil die Kriterien nach Nummer 1 erfüllt.

Die Einstellung erfolgt als Justizhelfer(in) in der Entgeltgruppe 4 TV-L. Das monatliche Anfangsgehalt beträgt bei einer Beschäftigung in Vollzeit im Regelfall 2.382,59 € brutto (Stand: 01.01.2020). Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.

Da die Altersgrenze für eine Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe bei 42 Jahren (Schwerbehinderte: bei 45 Jahren) liegt und zuvor eine Bewährung im Tarifverhältnis sowie eine Ableistung der laufbahnrechtlichen Probezeit erforderlich ist, soll die Bewerberin / der Bewerber bei der Einstellung in das Tarifverhältnis nicht älter als 38 Jahre sein (Schwerbehinderte: nicht älter als 41 Jahre).

Tätigkeitsbeschreibung

Die Aufgaben ergeben sich aus der Dienstordnung für den Justizwachtmeisterdienst. Zu den Aufgaben gehören u.a.

  1. die Aufrechterhaltung der Ruhe, Ordnung und Sicherheit in den Justizgebäuden einschließlich der dazu erforderlichen Maßnahmen im Rahmen des Sicherheitskonzeptes der Justiz,
  2. die Wahrnehmung des Dienstes in den Terminen und Sitzungen,
  3. die Vorführung der Gefangenen zu Terminen und Sitzungen sowie die zwangsweise Vorführung anderer Personen,
  4. die Bewachung der vorgeführten, in Haft genommenen oder auf besondere Anordnung zu beaufsichtigenden Personen innerhalb der Justizgebäude,
  5. die Ausführung von Anweisungen, welche das Festhalten, die vorläufige Festnahme, die Vorführung oder Verhaftung einer Person sowie Durchsuchungen oder Beschlagnahmen betreffen, ferner die Hilfeleistungen bei solchen Maßnahmen.

Daneben können Bedienstete des Justizwachtmeisterdienstes zur Unterstützung betriebsinterner Abläufe herangezogen werden (z.B. Aktentransporte, Poststelle, Kurierfahrten, Pfortendienst).

Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die aktuelle Dienstordnung für den Justizwachtmeisterdienst Bezug genommen, die im Internet unter Dienstordnung Justizwachtmeister externer Link, öffnet neues Browserfenster abgerufen werden kann.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter Justizwachtmeister externer Link, öffnet neues Browserfenster

Anforderungen

Sicherheits- und Ordnungsaufgaben erfordern neben der im Beamtenrecht allgemein verlangten gesundheitlichen Eignung ein hohes Maß an körperlicher Fitness. Neben einem sicheren Auftreten und Durchsetzungsfähigkeit werden zudem Verantwortungsbewusstsein, Einsatzbereitschaft sowie Team- und Kommunikationsfähigkeit erwartet.

Ein erfolgreicher Hauptschulabschluss oder ein als gleichwertig anerkannter Bildungsstand bilden die Mindestanforderung an einen Schulabschluss. Daneben ist eine abgeschlossene Berufsausbildung wünschenswert.

Da hoheitliche Aufgaben grundsätzlich nur Beamten übertragen werden sollen und eine spätere Übernahme in das Beamtenverhältnis den Regelfall darstellt, müssen bei einer Einstellung in das Tarifverhältnis auch die Voraussetzungen für eine spätere Verbeamtung vorliegen.

Die Bewerberin / der Bewerber muss

  • die deutsche Staatsangehörigkeit im Sinne des Art.116 des Grundgesetzes oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union, eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder eines Drittstaates, dem Deutschland und die Europäische Union vertraglich einen entsprechenden Anspruch auf Anerkennung von Berufsqualifikationen eingeräumt haben, besitzen,
  • Gewähr dafür bieten, dass sie / er jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes eintritt,
  • in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen leben,
  • über die erforderliche gesundheitliche Eignung verfügen (siehe oben); für Schwerbehinderte bedeutet dies den Nachweis des für den Justizwachtmeisterdienst erforderlichen Mindestmaßes körperlicher Rüstigkeit.

 

Mit der Bewerbung ist auch die besondere Fitness darzulegen. Dies soll möglichst erfolgen

a)    durch Vorlage des „Deutschen Sportabzeichens“ oder ‑ bei Vorliegen einer Behinderung ‑ des „Deutschen Sportabzeichens für Menschen mit Behinderung“ ( bei Vorlage jeweils nicht älter als 1 Jahr ist) oder

b)    durch eine Bescheinigung über Art und Umfang der sportlichen Aktivitäten ( z.B. eines Sportvereins / Sportverbandes).

Soweit dies nicht möglich ist, können sportliche Aktivitäten auch durch entsprechende Beschreibung der Art und des Umfangs glaubhaft gemacht werden.

Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte mit Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnisabschriften und Unterlagen über Ihre bisherige Tätigkeit sowie mit dem ausgefüllten und unterschriebenen Vordruck „Erklärung zu Schulden und Vorstrafen“ externer Link, öffnet neues Browserfenster bis spätestens zum 30.05.2021 an:

Die Direktorin des Amtsgericht Grevenbroich
z.H. Frau Gormanns
Lindenstr. 33 – 37
41515 Grevenbroich


Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Gormanns

Telefon: 02181-6503-236

e-mail: verwaltung@ag-grevenbroich.nrw.de